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Tom wurde am 18. März 1987 in Wolgast geboren. Seine Kinderjahre teilte er mit seinem älteren Bruder Eric. Er besuchte in Wolgast die Realschule. Als er 13 Jahre alt war, zogen wir nach Trassenheide. Dort lernte er neue Freunde kennen und schätzen. Seine Hobbys waren das Segeln, Gitarrespielen, Ornamentmalerei, Motorradfahren.

Tom lernte seine Freundin Isabell kennen und schmiedete mit ihr Pläne für eine gemeinsame Zukunft - eine Zukunft, in der vor allem Platz sein sollte für ihre große Liebe.
Er lebte ein vernünftiges Leben, immer wusste er, was er wollte. So begann er 2003 die Lehre als Maler/Lackierer bei einer Zinnowitzer Firma. Er arbeitete und lernte dort sehr engagiert. Er hatte zurecht das beste Zeugnis am Ende seines zweiten Lehrjahres, auf das er stolz war, denn er arbeitete vorausschauend  - vieles konnte er, obwohl man es ihm vorher nicht zeigte.

Plötzlich mussten wir den Tod unseres geliebten Sohnes akzeptieren. Es blieb uns keine Zeit, um uns von ihm zu verabschieden: Ihm noch einmal zu sagen : Ich liebe Dich, ich bin stolz auf Dich.

Nie mehr werden wir ihn in die Arme nehmen können.
Nie mehr wird es eine Zukunft für ihn geben mit einer großen Liebe !
Nie mehr wird er seinen Bruder Eric und seine Freunde sehen!

Tom war ein Junge wie alle anderen auch   –   und doch war er für uns etwas Besonderes!

Tom hatte viele gute Freunde; Diese schrieben für Tom zum Abschied:
„ Wir kannten Tom als einen freundlichen, hilfsbereiten, aufgeweckten, witzigen, zuvorkommenden jungen Mann. Er mochte es, mit seinen Freunden zusammen zu sein. Er ging gern in die Schwimm- halle mit uns. Er verstand es, mit seinen Freunden zu feiern. Er liebte sein Motorrad und das Fahren – Er liebte Isabell. Er war immer für seine Freunde da. Wenn jemand traurig war, hatte er ein offenes Ohr und konnte denjenigen wieder zum Lachen bringen. Er war ein guter Zuhörer und Ratgeber. Er hatte von jeden von uns einen passenden Spruch auf den Lippen. Er ärgerte einen auch gerne mal. Aber man konnte ihm nie böse sein.

Am Anfang, als er neu zu uns stieß, war er noch schüchtern, musste erst Kontakt knüpfen, aber das legte sich bald und wir haben ihn lieben und schätzen gelernt. Wenn man Tom erst einmal richtig kennen gelernt hat, hat man festgestellt, dass man mit diesem Typen Pferde stehlen kann.
Er war sich für keinen Scherz zu schade, vor allem, wenn es sich um seine Freunde drehte. Er hat auch gern mit seinen Kumpels Ausflüge unternommen. Er war nie lange allein am Tag. Er musste immer seine Freunde bei sich haben. Wir wollten mit Dir, Tom, noch so viele Höhepunkte im Leben zusammen erleben. Wir wollten die Daumen drücken bei Deiner Prüfung zum Autoführerschein. Wir wollten bei Deiner Hochzeit dabei sein und Du bei unserer. Wir wollten beim Hausbau helfen, wir wollten noch so viel helfen, wie Du uns in so vielen schweren Situationen geholfen hast.
Tom, Du gingst, ohne dass wir von Dir Abschied nehmen konnten. Du hinterlässt eine unendliche Leere, die niemand ausfüllen kann. Wir stehen hier, doch wir können es immer noch nicht glauben. Wir ersticken an den Schmerzen; niemand, so scheint es, kann diesen Schmerz mildern, denn niemand wird Dich je ersetzen – doch der Schmerz wird verblassen.