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Mara
Es war ein kalter, schneereicher Tag - der 15.Januar 1987, an dem Mara in Bergen geboren wurde. Vielleicht war dies der Grund, warum Mara den Winter nie mochte, aber den Sommer und die Wärme so liebte. Ihre ersten Lebensjahre verlebte Mara im Kreis ihrer Familie und in der Kindertagesstätte. Sie war jedoch sehr zurückhaltend, ruhig und suchte
kaum Kontakt zu neuen Mitmenschen. Als Mara im Sommer 1993 eingeschult wurde, begann für sie ein ganz neuer Lebensabschnitt. Man kann wohl sagen, das sie regelrecht aufblühte - sie wurde kontaktfreudig, redseelig und war aufgeschlossen. Mit Beginn der Schulzeit schloss sie auch viele Freundschaften, doch es gab nur eine, die bis zu ihrem letzten Tag hielt - das war die zu ihrer besten Freundin Cathi !!!
Die beiden gingen zusammen durch dick & dünn. Auch in schweren Zeiten war Cathi stets ein guter Kamerad an Maras Seite. Nach dem frühen Tod von Maras Papa im Herbst 1993 bemerkten wir, das sie schneller als andere erwachsen wurde. Während der Pubertät entwickelte Mara jedoch auch einige unschöne Charakterzüge, durch die wir es nicht immer leicht mit ihr hatten. Doch Mara hatte auch immer ein Gespür dafür, wann es Zeit war die Kurve zu kriegen.
Mit Ende der 8.Klasse begann Mara über ihre berufliche Zukunft nachzudenken. Eigentlich war für sie klar, dass sie Kosmetikerin oder Maskenbildnerin werden wollte. Doch als ihre Schwester Randi eine Lehre zur Krankenschwester begann und viel von ihren Arbeiten im Krankenhaus erzählte, verwarf Mara alle bisherigen Pläne und entschloss sich es ihrer Schwester gleich zu tun. Ab diesem Zeitpunkt legte Mara auch in der Schule mehr Arbeitseifer an den Tag, da sie ja nun ein Ziel vor Augen hatte.
„Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume!“ das war immer schon Maras Lebensmotto. Und sie tat alles um ihre Träume zu verwirklichen.
Ob es der Berufswunsch war, die Fahrerlaubnis oder der erste Urlaub ohne Familie auf Rhodos - Mara schaffte es stets ihre Ziele zu erreichen!

Vielleicht ein paar Worte zu der Frage: "Wie kann man Mara beschreiben?"

Sie war immer freundlich und aufgeschlossen. Sie liebte flippige Klamotten und bunte Farben. Sie hatte stets einen Scherz auf den Lippen und pustete die schlechte Laune anderer einfach weg. Und natürlich litt sie unter dem „Helfersyndrom“, schließlich wurde sie nicht umsonst von allen „der Kummerkasten“ genannt Mara liebte es zu diskutieren, besonders, wenn sie wusste das sie im Recht war. Doch auch Ehrlichkeit gehört zu ihren Stärken, das konnte manchmal ganz schön wehtun, denn jeder bekam von Mara ins Gesicht gesagt was ihr nicht passte! Vielleicht war Mara gerade wegen dieser Eigenschaften bei allen so beliebt! Lange Schlafen, Reisen mit der Familie und gutes (wenn möglich scharfes) Essen, das waren Dinge die Mara liebte und auch reichlich ausübte. Drogen - nur dieses Wort und Mara ging auf Konfrontationskurs!
Nicht wenige Male stellte sie Freunde und sogar ihre erste große Liebe vor die Wahl - die Drogen oder sie! Mindestens 4 Jahre bettelte Mara darum eine Katze haben zu dürfen – zu Weihnachten, zum Geburtstag und auch den Rest des Jahres. bann, endlich zu Lehrbeginn, bekam sie ein kleines Wollknäul namens Meggi geschenkt. Mara liebte ihr Kätzchen über alles und verwöhnte sie! Doch kurz nach Meggis ersten Geburtstag geschah das unfassbare!

Alles veränderte sich und Mara wird sich nie wieder Träume und Wünsche erfüllen können.

Eure Gedanken und Gefühle